Profile ab Klasse 8

Merkmale des Profilunterrichtes

Die Profile am Gymnasium leisten einen wichtigen Beitrag zur Qualitätsentwicklung der Schule. Sie eröffnen den Schulen einen Gestaltungsspielraum, den sie nach regionalen und personellen Möglichkeiten ausfüllen können.

 

In der Klasse 7 trifft der Schüler gemeinsam mit den Erziehungsberechtigten und nach ausführlicher Information sowie Beratung durch die Schule die Wahl des Profils. Der Besuch eines Profils ist Pflicht!

Die Profile ...

  • ermöglichen eine stärkere Beachtung von Fähigkeiten und Interessen der Schüler
  • dienen der Vernetzung von Wissen und Können verschiedener Fachdisziplinen
  • sind fächerverbindend angelegt und ergänzen den Basisunterricht
  • leisten einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung
  • dienen der Entwicklung der Einzelschule
  • vertiefen die Entwicklung verschiedenster Kompetenzen der Schüler
  • bringen Vorteile durch z.T. neue Formen von Unterricht (z.B. Team-Teaching, klassenübergreifende Gruppen, außerschulische Lernorte…) 

Was ist neu am Profilunterricht?

  • Der Anteil des für alle Schüler verbindlichen naturwissenschaftlichen Unterrichts wurde erhöht.
  • Korrektur der Profilwahl ist in begründeten Ausnahmefällen bis spätestens zum Ende der Klasse 8 möglich (siehe Randleiste).
  • Neue Methoden der Unterrichtsorganisation und Bewertung werden trainiert z.B. Gruppenpuzzle, selbst organisiertes Lernen (SOL), Prozess begleitende Bewertung.
  • in Klasse 9 und 10 wird ein Drittel der Unterrichtszeit durch profilbezogene Informatik ausgefüllt.

Bewertung

Die Bewertung im Profil unterscheidet sich nicht grundsätzlich von der Notengebung in den anderen Fächern.

  • Jede(r) Schüler(in) erhält eine Profilfach-Note, die sich aus Teilnoten der beteiligten Fächer zusammensetzt.
  • Diese Profilfachnote ist versetzungsrelevant (d.h. sie kann zur Nichtversetzung führen, kann aber auch eine Versetzung ermöglichen, indem sie als Ausgleichsnote dient).
  • In den Klassen 9/10 wird in die Profilnote die Informatiknote einbezogen (eine extra Ausweisung der Informatiknote erfolgt nicht mehr!).
  • Alle beteiligten Lehrer erstellen gemeinsame Bewertungskriterien z.B.: Praxisbezug; prozessbegleitende Bewertung, selbstständige Schülerarbeit (Facharbeit o.ä.) und entscheiden in der Profilkonferenz über Anzahl und Wichtung der einzelnen Noten.