ETHIK

Die Leistungsbewertung in den Fächern Ethik und Religion erfolgt wie unter SCHÜLER / SEKUNDARSTUFE I & II erläutert.

„Ethik mit bilingualen Anteilen“ – Der Kurs für Zukunftshungrige

Auch ich war angesichts dieses – zugegeben sperrigen – Namens etwas skeptisch, als uns in der 10. Klasse diese Alternative zum normalen, zweistündigen Ethikgrundkurs angepriesen wurde. Wöchentlich eine Stunde mehr Ethik und dazu noch auf Englisch, will ich mir das wirklich antun? Aber jetzt, rund ein Jahr nachdem ich bei meiner Kurswahl das Kreuz in das Kästchen für „Ethik mit bilingualen Anteilen“ gesetzt habe, bereue ich diese Entscheidung ganz und gar nicht. Ich kann ungelogen behaupten, dass sich mein Englisch vor allem im mündlichen Bereich durch den neuen Ethikkurs enorm verbessert hat, was sich natürlich auch positiv auf meine Englischnote auswirkt. Im Unterricht bleibt durch die wöchentliche Stunde Zeitvorteil im Vergleich zum regulären Ethikunterricht auch mal Zeit für längere Diskussionen und die Äußerung der eigenen Meinung. Unsere Themen sind sehr vielfältig, genau wie die Unterrichtsmethoden, die uns Herr Wagner, der definitiv auch den Kurs der neuen Elfer leiten wird, vorstellt. Zuerst tauchten wir in die Philosophie der Antike ein. Zum Beispiel haben wir ein kleines Theaterstück über die Diskussionsmethode des Sokrates verfasst, das wir dann im Freien vor der Stadtmauer vorspielen durften. Über das Höhlengleichnis des Platon haben wir einen Film gedreht, in dem wir ebenfalls unserem schauspielerischen Talent freien Lauf lassen konnten. Zur Zeit beschäftigen wir uns mit Staatstheorien und haben dazu individuell Regeln für ein gutes Zusammenleben auf einer einsamen Insel überlegt – dabei reichen die Entwürfe vom Kommunismus bis zur Unterjochung der einheimischen Inselbewohner... Wer mit der englischen Sprache so seine Probleme hat, muss in unserem Kurs nicht gleich verzagen. Herr Wagner versucht durch Diskussionen und Schülervorträge jedoch jeden so gut wie möglich einzubinden. Außerdem gibt es ja noch halbjährliche, besonders ausschlaggebende Klausuren, die im Gegensatz zu den Leistungskontrollen auf Deutsch geschrieben werden. Trotzdem allem ist auch der Kurs „Ethik mit bilingualen Anteilen“ kein Schlaraffenland. Besonders das englische Fachvokabular zu komplizierten Themen wie „Die antike Philosophenschule der Stoa“ oder die „Theorie Epikurs“ ist relativ kompliziert und fordert eine gewisse Begeisterung für Philosophie und die englische Sprache. Auch besteht unser Unterricht nicht nur aus offener Diskussion und schauspielerischen Darbietungen, man muss natürlich auch logisch schlussfolgern können und sich in Texte einarbeiten, die etwas abseits unserer Interessengebiete liegen. Zusammenfassend kann ich den Kurs „Ethik mit bilingualen Anteilen“ allen empfehlen, die Spaß am Philosophieren, Diskutieren und an der englischen Sprache auf erhöhtem Niveau haben. Auf jeden Fall holt man sich mit dieser Kurswahl die Zukunft mit ins Boot. Gerade im Hinblick auf ein Auslandsjahr, einen Englisch-Leistungskurs oder ein zukünftiges Studium im Ausland macht sich ein „Ethikkurs mit bilingualen Anteilen“ super im Lebenslauf, erweitert den philosophischen Horizont und verbessert die in einer globalisierten Welt immer wichtiger werdenden englischen Sprachkenntnisse.

Tobias Hirsch

 

 

 

RELIGION

Die Leistungsbewertung in den Fächern Ethik und Religion erfolgt wie unter SCHÜLER / SEKUNDARSTUFE I & II erläutert.

Weltreligionen - Weltfrieden - Weltethos

Zu Beginn des neuen Schuljahres folgten einige Ethik- und Religionsgruppen der

Klassenstufen 9-11 der Einladung der Oberschule "Gottfried Pabst von Ohain"

zum Besuch der Ausstellung

"Weltreligionen - Weltfrieden - Weltethos".

 

Neben Informationen über wichtige Religionen unserer Zeit zeigte die Ausstellung einen breiten Konsens der Religionen sowie von Philosophen bei einer "Goldenen Regel", die die Menschen zum rücksichtsvollen Handeln aufruft. Außerdem gab die Ausstellung Denkanstöße zum persönlichen Handeln im Alltag.

Gestaltung des Fachraumes


Im Februar 2015 wurde eine Wand im Zimmer 002 A mit Porträts bekannter religiöser Persönlichkeiten gestaltet. Die Auswahl der Zitate trafen Religionsschüler der Klassen 8-12.

Schülermeinungen

Im Dezember 2013 wurden die Schülerinnen und Schüler des Unterrichtsfaches Evangelische Religion in den 8. und 9. Klassen unserer Schule über ihre Erfahrungen mit dem Religionsunterricht befragt.

Dabei äußerten sie sich zu drei Fragen, hier einige Meinungen:

Was ist mir im Religionsunterricht wichtig?

Ich finde es wichtig, dass es im Religionsunterricht nicht immer nur um Lernen, Lernen, Lernen geht, sondern dass man auch Dinge behandelt, die Spaß machen. Man lernt wichtige Fakten über andere Religionen. Das Wichtigste, was man lernt, ist Wissen über Religionen, dass man Menschen anderer Religionen nicht diskriminiert.

Mit der Bibel arbeiten und über Gott reden.

Mir ist an Religion wichtig, dass man etwas über seine eigene Religion lernt...

Verbundenheit zwischen den Schülern, dass sich alle verstehen.

Das kreative und abwechslungsreiche Arbeiten zu biblischen Themen ist mir wichtig, aber auch das Arbeiten in Gruppen.

Eingehen auf unsere Meinungen, Gedanken, Sichtweisen.

 

Welches Thema hat mich besonders interessiert?

  • Buddhismus, Hinduismus, Islam, Christentum, Judentum
  • Reformation, Martin Luther
  • Ich bin einzigartig.
  • Freikirchen
  • Sekten
  • Jesus Freaks

 

Ist Religion für dich ein besonderes Unterrichtsfach?

Religion ist in der Hinsicht besonders, dass man es nicht mit anderen Fächern vergleichen kann, da jeder über seinen Glauben entscheidet.

Ja, weil die Atmosphäre einfach eine andere ist. Es ist wie eine Familie und wir halten zusammen.

Es ist kein besonderes Fach, jedoch ein wenig anders. Es liegt wahrscheinlich daran, dass die Tische (Raum 002 A) U-förmig gestellt sind und man so näher beisammen ist. Es ist ein lockeres Klima.

Ja, da der Unterricht sich auch teilweise auf die Religion im Alltag bezieht.

Ja, ich denke schon. Du lernst Schüler aus anderen Klassen kennen und manchmal macht man Exkursionen durch Freiberg.

Nein, weil es ein Unterrichtsfach wie jedes andere auch ist, auch in Religion bekommt man Noten... Eigentlich, finde ich, gehört echter Religionsunterricht nicht in die Schule.