Notengebung und Bewertung 2017/18

SEK 1
Klassenarbeiten und andere Bewertungen
  • keine Klassenarbeiten
  • mind. 6 Noten pro Schuljahr 
  • in Klasse 9+10 davon mind. 2 Informatiknoten
Notenwichtung

Aus allen Noten wird das arithmetische Mittel gebildet.

Danach entscheidet der Lehrer nach pädagogischen Gesichtspunkten.

künstl. Profil Klasse 08 (2017-18)

Datum Gruppe A
ab 08.08.2017 Sport Zi. 601D (Kl), DS Zi. 601D (So), Mu Zi. 503D (Mt), Ku Zi. 606D (Nu)

künstl. Profil Klasse 09 (2017-18)

Datum Gruppe A
ab 09.08.2017 Ku Zi. 111A (Nu), DS Zi. 601D (Lo)
ab 13.11.2017 Ku Zi. 111A (Nu), Sp Zi. 601D (Kl)
ab 05.03.2018 Info Zi. 208A (Vo)

künstl. Profil Klasse 10 (2017-18)

Datum Gruppe A
ab 09.08.2017 Mu Zi. 503D (Ul), Ku Zi. 606D (Oi)
ab 20.11.2017 Mu Zi. 503D (Ul), DS Zi. 601D (Ts)
ab 14.03.2018 Info Zi. 108A (Kn)

"Deadline" von Henning Mankell am 09.11.2016

Das künstlerische Profil der Klassen 9 spielt für euch das Theaterstück „Deadline“

von Henning Mankell

 

Wann? 09.11.2016, 18:00 und 19:00 Uhr

 

Wo? Dürer-Haus des GSG, Zi. 6.01

 

Das Theaterstück „Deadline“ von Henning Mankell handelt von zwölf Personen, die auf dem Flughafen von Entebbe in Afrika auf den letzten Flug nach Deutschland warten. Die Gruppe setzt sich aus verschiedenen Leuten zusammen, einer Schauspielerin, einem Weltenbummlerpaar, einer Geschäftsfrau und vielen anderen, die alle aus unterschiedlichen Gründen Afrika schnellstmöglich verlassen wollen. Sie unterhalten sich über ihre Erlebnisse auf diesem Kontinent und wie er sich in den letzten zehn Jahren verändert hat. Die Handlung wechselt zwischen sogenannten „Traumszenen“ und der Realität, in der man Schüsse und Sirenen hören kann. Die Personen diskutieren über die politischen und medizinischen Probleme in Afrika und wie Aids den Kontinent zerstört.

Dann hat das Flugzeug auch noch Verspätung und alle stellen sich die Frage, ob sie überhaupt noch nach Hause kommen.

von Lisa und Henriette

 

„Die Regentrude“

frei nach einem Kunstmärchen von Theodor Storm

TROCKENHEIT - ein ganzes Dorf wartet vergeblich auf REGEN.

Die REGENTRUDE muss eingeschlafen sein.

Maren und Andrees dürfen erst heiraten, wenn es ihnen gelingt,

den Regen für alle zurückzuholen.

Eine schier unmögliche Aufgabe ...

... denn da sind auch noch Eckeneckepen und seine Gehilfen ...

Ein Stück über Egoismus und Korruption Einzelner, Klimawandel

und den Glauben an Veränderung durch Mut und die Liebe.

Auführungstermine im Haus Dürer, Raum 6.01

Dienstag, 27.10. um 9.15 Uhr und 11.15 Uhr

Donnerstag, 29.10. um 18.00 Uhr

inszeniert vom Künstlerischen Profil der Klasse 9, Jg. 2015/16

 

Spielfreude in der BIB – „Romeo und Julia“ frei nach Shakespeare

Künstlerisches Profil der Klassenstufe 10 im Schuljahr 2014/15 (Foto: Kristin Wolf)

   

 

Romeo und Julia (Foto: Kristin Wolf)

Am 09. und 12. März 2015 präsentierten die Schülerinnen und Schüler des künstlerischen Profils Klasse 10  ihr Abschlussstück im Freiberger Theater.
Hochmotiviert, mit einer großen Portion Spielfreude und Lampenfieber zeigten sie „die älteste Liebesgeschichte der Welt“, wie es im Textbuch des Schultheaterstückes des Persen-Verlages heißt.
Alle 25 Künstlerinnen und Künstler standen auf der Bühne, zum Teil gleichzeitig, während des Prologs und des Maskenballs.

Ein Dankeschön geht an das Mittelsächsische Theater und Anselm Hühnel, der zur Zeit ein Praktikum am Theater absolviert und uns während der Proben als Co-Regisseur sehr unterstützt hat.
Vor allem die Kampfszenen benötigen viel Vorbereitungszeit, ein Workshop im Ballettsaal des Theaters half ein paar Tricks der Schauspieler beim Fechten abzuschauen.

Eltern, Geschwister, Lehrer, Freunde in der ausverkauften BIB applaudierten den jungen Künstlern.

Bühne frei für: „Das Gauklermärchen“

Künstlerisches Profil der Klassenstufe 10 im Schuljahr 2013/14 (Foto: M.Moroni)

   

Alexandra Möckel als Eli (Foto: M.Moroni)

Für die 22 Schüler des künstlerischen Profils der Klassenstufe 10 am Geschwister-Scholl-Gymnasium wird es ernst, denn ihre „Abschlussprüfung“ besteht aus zwei Aufführungen des zeitlosen Klassikers von Michael Ende. 12 Monate haben sie mit ihrer Lehrerin Frau Sohr an der Inszenierung gearbeitet. Im Kunstunterricht bei Frau Oidow wurden Kostüme, Requisiten und Kulissen angefertigt, die Bühnenmusik haben die Schüler Toni Linke und Ludwig Barth selbst komponiert und eingespielt. Die sparsame Ausstattung sowie die stimmungsvolle Musik bedienen die Handlung, die sich um die Existenzängste eines kleinen Wanderzirkus’ dreht. Dieser soll für einen Chemiekonzern eine Werbekampagne starten, allerdings steht dem Konzern für die geplante Performance das geistig behinderte Mädchen Eli, das Pflegekind der Zirkusgruppe, im Wege…

 

Annika Le, Ludwig Barth, Alexandra Möckel, Toni Linke (hinten) (Foto: M.Moroni)

Aufführungen am Dienstag, dem 8.4.2014, und am Donnerstag, dem 10.4. 2014, jeweils 18 Uhr / in der BiB (Theater Freiberg), VVK Theaterkasse

Jubel im künstlerischen Profil

v.l.n.r. Matthias Haseneder, Sandro Hähnel, Jonas Benkert, Helena Neumann, Philip Schillhahn, Max-Walter Weise, Elisabeth Beuge, Johannes Pälchen (Foto: privat)

Wir haben den Wanderpokal der Chemnitzer Schultheaterwoche!

Am 21. März führten wir, die Schüler des künstlerischen Profils (Klasse 10), in einer Abendveranstaltung im Chemnitzer Schauspielhaus unser Abschluss-Stück „Doch einen Schmetterling hab ich hier nicht gesehen“ von Lilly Axster auf. Die Jury hatte im Januar Ausschnitte des Theaterstückes gesehen und die Inszenierung zur

15. Schultheaterwoche eingeladen. In den Wochen nach dem Jurybesuch war noch viel zu tun, damit alles gut gelingen konnte, doch endlich standen wir auf der großen Bühne und alles hat wie geplant geklappt; das Publikum war von unserem Stück sehr bewegt, das zeigte sich in anschließenden Gesprächen und vor allem im Schlussapplaus.  Am Freitag fiel dann in einem bunten Workshopvormittag alle Anspannung von uns ab und wir waren glücklich und stolz. Und dann wurden wir in der Abschlussveranstaltung plötzlich auf die Bühne gebeten und uns wurden der erste Wanderpokal und eine Urkunde überreicht. In der Rede von Frau Dr. Vieth hieß es, dass unsere Aufführung tiefe Eindrücke hinterlassen habe. Wir konnten es gar nicht fassen, aber der Jubel war groß und nun wird der Pokal ein Jahr lang in unserer Schule stehen und der Erfolg und die Freude werden so noch lange nachwirken. 

Künstlerisches Profil

Das künstlerische Profil vereint die Fächer Darstellendes Spiel, Musik und Kunst. In den Klassen 9 und 10 wird das Angebot durch die profilbegleitende Informatik ergänzt. Lehrplanschwerpunkte sind:

Klassenstufe 8:

  • Bewegung – Theater,
  • Hör – Spiel,  
  • Bild – Sprache 

Klassenstufen 9 / 10:

  • Klang – Werkstatt,  
  • Foto – Inszenierung,
  • Figuren – Theater,
  • Idee – Spiel,
  • Spiel – Ausstattung,
  • Werbung – Spiel

Allgemeines

Diese Lehrplanthemen bieten genügend Spielraum, um verschiedene Projektideen zu verwirklichen. An ausgewählten Beispielen aus den vergangenen Jahren soll die Arbeitsweise im künstlerischen Profil im Folgenden erläutert werden:
Wichtig ist uns, dass die Gruppe zusammen wächst, darum bleibt auch der Gruppe ein Lehrerstamm über alle drei Profiljahre erhalten. So lernen die Lehrer ihre Schüler kennen, so kann sich ein Team entwickeln, so können Stärken genutzt und Schwächen überwunden werden. Es wird also für jede Profilgeneration eine kleine Lehrer-Crew gebildet, die ihre Profilgruppe von der 8. bis zur 10. Klasse betreut.
Zu dieser Crew gehören in der 8. Klasse ein Lehrer für das Darstellende Spiel, einer für die Kunst und der Musiklehrer. Der Musiklehrer gibt in der 8. Klasse die Hälfte seiner Unterrichtszeit an Frau Weiland ab, die im Körper- und Bewegungstraining mit den Schülern Grundlagen erarbeitet, Pantomime und tänzerische Elemente werden hier als Verbindung zur Musik gehandhabt; und bisher wurde das auch in jedem Projekt gebraucht.
Die vier Kollegen erarbeiten also ein Konzept und jeder bringt sich so ein, dass sämtliche Lehrplaninhalte abgedeckt werden. Am Ende jedes Unterrichtsjahres gibt es eine Präsentationsveranstaltung. Die folgenden Beispiele sollen die Arbeitsweise des künstlerischen Profils verdeutlichen.

Eine Fabelperformance (Jahrgangsstufe 8)

Kristina mit Tiermaske (Foto: I.Lommatzsch)


Die Fabeln sind zeitlos und lehrhaft, dazu bieten sie eine Fülle an Charakteren und zahlreiche Möglichkeiten zur Umsetzung: darstellerisch, in Hörspielform, mit Pantomime und Tanz oder als Schattenspiel, mit und ohne Musik. Dabei kann auch der Kunstlehrer seine Ideen voll entfalten: Maskenbau, Schattenfiguren, Figurinen und nicht zuletzt das Plakat für die Aufführung und die Dokumentation in Form von Fotos.
Auch für die Schüler des Jahrganges 2005/06 war das Projekt lehrreich: Durch die Kürze des Genres konnte an den Texten, an der Gestaltung und Umsetzung wirklich gearbeitet werden. Bei der Wahl der Fabeln sowie bei der Rollenbesetzung hatten die Schüler Mitspracherecht, es war für jeden etwas dabei, wo er seine Fähigkeiten als Darsteller, Musiker und bildender Künstler unter Beweis stellen konnte oder weiterentwickelt hat. Und aus den 20 kleinen Fabeln wurde dann ein kurzweiliges, abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, in dem alle Künste zum Tragen kamen.

Gewalt im Spiel (Jahrgangsstufe 9)

Szenen über und mit Gewalt bilden den Grundstock der Arbeit in der 9. Klassenstufe dieses Schuljahres (2009/10). Gewalt gibt es in der Schule, im Elternhaus, unter Jugendlichen, auf der Straße – eben überall. Im Projekt sollen sich die Schüler mit den verschiedenen Gewaltformen auseinandersetzen und lernen, damit umzugehen.
Dieses Thema ist besonders auf die Entwicklung der Schülerpersönlichkeiten ausgerichtet, und das Team wird an den Erfahrungen wachsen.
Trommelrhythmen und Pantomime verstärken die Aussagekraft der Spielszenen.
Und auch die bildende Kunst hat vielfältige Gestaltungsmittel: Fotocollage, Filmarbeiten in Form von Kurzfilmen oder Dokumentarfilmen sowie theaterübliche bildnerische Arbeiten bei der Ausstattung und Werbung sind jederzeit vonnöten.
Bei der Bildbearbeitung, z.B. beim Filmprojekt oder bei der Arbeit an der Website wird dann auch die Informatik einbezogen, die im Fächerkanon des künstlerischen Profils ab der Klasse 9 vertreten ist.

 

Die Weiße Rose – ein literarisch-musikalisches Programm zum Gedenken an Hans und Sophie Scholl (Jahrgangsstufe 10)

Peter Erler und Dorit Surek als Hans und Sophie Scholl (Foto: I.Lommatzsch 2008)

Unsere Schule trägt die Namen der Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, darum haben sich in der Vergangenheit schon mehrere musische bzw. künstlerische Profilgruppen mit dieser Thematik auseinandergesetzt.
Bei allen bisherigen Varianten achteten die Lehrer darauf, dass sich die Schüler mit den Mitgliedern und dem Werdegang der Weißen Rose wirklich befassten. Am Anfang steht darum jeweils die Recherche, denn das Ziel ist: Die Schüler schreiben ihr Stück selbst. Szenen aus dem Spielfilm werden ausgearbeitet, Biographien werden  zusammengestellt, Texte aus Flugblättern und dem Tagebuch von Sophie werden ausgewählt. Dann werden solche Lieder ausgesucht, die den Widerstand und die Gefühle der jungen Leute zum Tragen bringen. Die Schüler stellen ihr eigenes Programm zusammen und proben, diskutieren und verändern so lange, bis ein wirkungsvolles Programm entsteht, das an unserem „Geschwister-Scholl-Gymnasium“ immer gebraucht wird.
Und damit die Wirkung über das Programm hinaus noch erhalten bleibt, wurde in unserem Treppenhaus im Haus Albertinum vom Jahrgang 2006/07 ein elf Meter hohes Mobile mit Flugblättern, Fotodokumenten, Spruchbändern, Plakaten etc. installiert.

Zusammenfassung

Die oben genannten Projekte sind nur einige Beispiele für die Arbeit im künstlerischen Profil, zeigen aber alle die Vernetzung der beteiligten Fächer. Weiterhin gab es in den letzten Jahren Autorenportraits, Musicalaufführungen, Theaterstücke, Film- und Hörspielprojekte etc.
Bei Interesse und Begabung können die Schüler ihren Neigungen später im Leistungskurs Kunst oder im fächerübergreifenden Musical-Wahlgrundkurs in der Sek II (11./12. Klasse) weiter nachgehen. Zahlreiche künstlerische AGs werden im außerunterrichtlichen Bereich zusätzlich angeboten. (Siehe AG-Angebot)

Abschließend sei festgestellt, dass neben den verschiedenen künstlerischen Erfahrungen uns Kollegen in erster Linie die persönlichkeitsbildenen Aspekte dieses Profils wichtig sind. Wir freuen uns mit den Schülern und Eltern am Wachsen der jungen Leute.