Geschichte

Die Geschichte soll nicht das Gedächtnis erschweren, sondern den Verstand erleuchten. (Lessing)

 

 

 

Einweihung einer Gedenktafel auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof in Freiberg

Meriam Tonner und Nikita Hretski tragen zur Festveranstaltung ein Gedicht in deutscher bzw. russischer Sprache vor. (Foto: R. Ilius)

Zum sowjetischen Ehrenfriedhof unserer Stadt gibt es seit kürzerer Zeit eine Verbindung unserer Schule. Der Anfang wurde in der Jubiläumswoche zum 500jährigem Bestehen unserer Schule gelegt, als in Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. eine Projektgruppe aus Schülern und Lehrern die Gedenkstätte einer gründlichen Pflegeaktion unterzog. Daraus erwuchsen weitere Kooperationen. Am 7. Juni 2016 wurde auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof eine Gedenktafel als Ergebnis der Projektarbeit eingeweiht. Mit ihrer Hilfe kann man sich besser orientieren und gezielt die Gräber der Toten aufsuchen.  Zur Festveranstaltung kamen interessierte Freiberger, Vertreter verschiedener Organisationen und eine Schülergruppe unserer Schule. Dort wurde der Opfer gedacht und an die Schrecken des Krieges erinnert. Es wurden Gedichte vorgetragen, kurze Reden gehalten, Blumen niedergelegt und eine Schweigeminute gehalten.

Im Herbst wird sich eine Schülergruppe des Gymnasiums weiter mit der Problematik von Zwangsarbeit und Krieg beschäftigen. Dazu wird sie in die Russische Föderation reisen. Unter anderem ist dann der Besuch von Kriegsgräbern in Wolgograd (ehemals Stalingrad) geplant.

Tilmann Schneider

Gedenktafel auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof (Foto: R. Ilius)

Auf Spurensuche in der europäischen Geschichte

(Mousa Amro, Sabri Koraltan, Pia Beger, Niklas Friebel, Nadja Diener und Frau Pönisch v.l.nr. Foto:privat)

Freiberger Gymnasiasten nehmen am Geschichts-Workshop in Polen teil

Freiberger Gymnasiasten des Geschwister-Scholl-Gymnasiums haben in diesem Jahr erstmalig an einem internationalen Geschichtsprojekt mitgearbeitet.

Sie  reisten gemeinsam mit Burgstädter und Döbelner Gymnasiasten im Rahmen des Programms JUGEND IN AKTION nach Kreisau in Niederschlesien (Polen). In Zusammenarbeit mit Jugendlichen aus Polen und Großbritannien beschäftigten sie sich mit der Aufarbeitung der wechselvollen deutsch-polnischen Geschichte im 20. Jahrhundert. Auf Exkursionen in die Grenzregion  Zgorzelec/Görlitz, nach Schweidnitz/Swidnica und in die europäische Kulturhauptstadt des Jahres 2016, Wroclaw, konnten die Jugendlichen sehr anschaulich die Spuren verschiedener Kulturen aufspüren und  reflektieren. Bei Zeitzeugentreffen mit Vertriebenen und Aktivisten der Gewerkschaftsbewegung Solidarnosc wurde Geschichte anschaulich und nachvollziehbar. Es ist beeindruckend, wie die jungen Leute  die vielen gemeinsam verbrachten Stunden in  unterschiedlichen Medienprodukten (Film, Foto, Grafik, Theater) konservieren konnten. Auf einer mehrstündigen Abschlussveranstaltung präsentierten sie die Ergebnisse ihrer künstlerischen Auseinandersetzungen.

Geschichte zum Anfassen erlebbar zu machen, sich mit dem Leben unter den Bedingungen der Diktaturen vertraut zu machen, die fremde und die eigene Kultur im Spiegel der anderen zu erfahren und Vorurteile gegenüber dem "Fremden" abzubauen - das sind Resultate einer intensiven Arbeitswoche, die nachhaltig im Gedächtnis bleiben wird.

Organisiert wurde das Projekt in diesem Jahr vom Koordinationsbüro der Ziel3-Projekte der Sächsischen Bildungsagentur in Görlitz und der Sächsischen Bildungsagentur in Chemnitz.

Für das nächste Treffen im kommenden Jahr sind erste Planungen bereits angelaufen. Geschichte ist eine "never ending story"...

Exkursion der Leistungskurse Geschichte ins Militärhistorische Museum Dresden

Fotos: privat

Im Rahmen des Fächerverbindenden Unterrichtes nutzen die beiden Leistungskurse Geschichte am 26.05.2014 die Möglichkeit, das Militärhistorische Museum in Dresden zu besuchen. Nach der recht langen bzw. kurzen Wahlnacht vom Sonntag trafen sich alle pünktlich auf dem Messeplatz, um mit einem Bus der Fahrbereitschaft der Bundeswehr den Weg nach Dresden zu beginnen. Eine halbe Stunde vor Öffnung des Museums erreichten wir unser Ziel, so dass noch genügend Zeit für ein Gruppenfoto und die Besichtigung des Außengeländes blieb. Nach der Begrüßung durch Kapitänleutnant Clemens aus Dresden bekamen wir eine fachkundige Führung durch die Ausstellungen. Der Schwerpunkt wurde dabei auf die Exponate zum Ersten und Zweiten Weltkrieg gelegt. Leider war die Zeit zur anschließenden  individuellen Erkundung des Museums knapp bemessen, wartete doch 13:15 Uhr schon das Mittagessen in der Mensa der Offiziersschule des Heeres auf uns. Nachdem wir in die Abläufe des Mensabetriebes eingewiesen worden waren, bekam jeder das von ihm ausgewählte Essen. Besonderen Zuspruch erfuhr dabei die Salatbar, so dass die Rückfahrt erst mit halbstündiger Verspätung angetreten werden konnte. Der informative Ausflug endete mit einem gesungenen Dankeschön an den Busfahrer auf dem Messeplatz und hinterließ bei vielen den Wunsch, das MHM privat noch einmal zu besuchen.   Vielen Dank für die hervorragende Organisation an den Chemnitzer Jugendoffizier Hauptmann Heldner.

 

Notengebung und Bewertung 2017/18

SEK 1
SEK 2
KlassenarbeitenKlausuren im Semester
  • im Schuljahr 2 Kontrollarbeiten und mind. 4 weitere Noten
  • Kl. 5: im Schuljahr 1 Kontrollarbeit , mind. 4 weitere Noten
  • GK: 1
  • LK: 2, 1 in 12/2
  • Facharbeiten zählen als zusätzliche Klausur in 11/2
  • mind. 2 weitere Noten pro Halbjahr
Notenwichtung
Notenwichtung

Aus allen Noten wird der Durchschnitt gebildet.

GK: Aus allen Noten wird der Durchschnitt gebildet.

LK:Der Gesamtdurchschnitt ergibt sich aus dem Durchschnitt der Klausuren einerseits und dem Durchschnitt der restlichen Noten andererseits. In 12/2 bilden alle Noten den Durchschnitt.