Geschichte

Die Geschichte soll nicht das Gedächtnis erschweren, sondern den Verstand erleuchten. (Lessing)

 

 

 

Wo einst Soldaten kämpften

Wolgograd "Mutter Heimat ruft" Foto: privat

Im Rahmen des  vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. unterstützten Schüleraustauschs zwischen dem Lyzeum Nr. 29 in Tambov, in Zentralrussland, und unserem Gymnasium in diesem Schuljahr hatten 15 Schülerinnen und Schüler  gemeinsam mit ihren russischen Austauschpartnern die Möglichkeit, sich intensiv mit dem Kriegsgeschehen auf beiden Seiten der Ostfront in der Sowjetunion auseinanderzusetzen und sich mit der russischen Gedenk- und Erinnerungskultur zum Zweiten Weltkrieg vertraut zu machen.

Dazu besuchten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Museen und Gedenkorte in den Städten Tambov und Wolgograd, früher Stalingrad. Darunter befand sich das Museum „Pamjat“, dessen Ausstellung  sich dem Leben der Soldaten und Offiziere der 6. Armee des deutschen Generalfeldmarschalls Friedrich Paulus, deren Gefangenschaft und Kapitulation während der Schlacht um Stalingrad widmet.

Beim Betrachten von Alltaggegenständen der Soldaten wurde deutlich, dass die Rote Armee zunächst nicht gut ausgestattet war.  Während die Wehrmachtsoldaten über ihr eigenes Kochgeschirr  und eine verschließbare Trinkflasche verfügten, führten die Soldaten der Roten Armee Töpfe und Glasflaschen ohne Verschluss mit sich.

Fundstücke
Fotos: privat

Die Schülerinnen und Schüler besuchten die Kriegsgräberstätte in Rada, in der  neben deutschen Soldaten auch belgische, luxemburgische, italienische, ungarische sowie japanische Soldaten ihre letzte Ruhestätte fanden. Hier und auch auf der Kriegsgräberstätte in Rossoschka in der Nähe von  Wolgolgrad, dem ehemaligen Stalingrad, hielten Sie gemeinsam mit den russischen Austauschschülern kleine Gedenkfeiern zu Ehren der unzähligen Kriegstoten auf beiden Seiten ab. Immer wieder werden Gebeine von Soldaten gefunden. So auch wenige Tage vor dem Besuch in Rossoschka. Bei Arbeiten an einer Wasserleitung stieß man in einem Wohngebiet Wolgograds auf ca. 800 sterbliche Überreste, die nach Bergung und eventueller Identifikation in die Gräberanlage eingebettet werden.

Die Unterschiede zwischen deutscher und russicher Gedenk- und Erinnerungskultur werden beim Besuch der russischen Schülerinnen und Schüler im Frühjar 2019 weitere Beachtung finden.

 

 

Einweihung einer Gedenktafel auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof in Freiberg

Meriam Tonner und Nikita Hretski tragen zur Festveranstaltung ein Gedicht in deutscher bzw. russischer Sprache vor. (Foto: R. Ilius)

Zum sowjetischen Ehrenfriedhof unserer Stadt gibt es seit kürzerer Zeit eine Verbindung unserer Schule. Der Anfang wurde in der Jubiläumswoche zum 500jährigem Bestehen unserer Schule gelegt, als in Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. eine Projektgruppe aus Schülern und Lehrern die Gedenkstätte einer gründlichen Pflegeaktion unterzog. Daraus erwuchsen weitere Kooperationen. Am 7. Juni 2016 wurde auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof eine Gedenktafel als Ergebnis der Projektarbeit eingeweiht. Mit ihrer Hilfe kann man sich besser orientieren und gezielt die Gräber der Toten aufsuchen.  Zur Festveranstaltung kamen interessierte Freiberger, Vertreter verschiedener Organisationen und eine Schülergruppe unserer Schule. Dort wurde der Opfer gedacht und an die Schrecken des Krieges erinnert. Es wurden Gedichte vorgetragen, kurze Reden gehalten, Blumen niedergelegt und eine Schweigeminute gehalten.

Im Herbst wird sich eine Schülergruppe des Gymnasiums weiter mit der Problematik von Zwangsarbeit und Krieg beschäftigen. Dazu wird sie in die Russische Föderation reisen. Unter anderem ist dann der Besuch von Kriegsgräbern in Wolgograd (ehemals Stalingrad) geplant.

Tilmann Schneider

Gedenktafel auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof (Foto: R. Ilius)

Notengebung und Bewertung 2018/19

SEK 1
SEK 2
KlassenarbeitenKlausuren im Semester
  • im Schuljahr mind. 5 Noten
  • Kl. 5: im Schuljahr mind. 4 Noten
  • Facharbeiten zählen als weitere Klausur in 11/II
  • GK: 
  • - 11/I - 12/I je 1 Klausur + mind. 2 Noten
  • - 12/II 1 Klausur + mind. 1 Note
  • LK:
  • - 11/I - 12/I je 2 Klausuren + mind. 2 Noten
  • - 12/II 1 Klausur + mind. 1 Note
Notenwichtung
Notenwichtung

Aus allen Noten wird der Durchschnitt gebildet.

GK: Aus allen Noten wird der Durchschnitt gebildet.

LK:Der Gesamtdurchschnitt ergibt sich aus dem Durchschnitt der Klausuren einerseits und dem Durchschnitt der restlichen Noten andererseits. In 12/2 bilden alle Noten den Durchschnitt.