Holocaust_3_2026

Gedenkveranstaltung zum Holocaust-Gedenktag in Freiberg

Am 27. Januar 2026 fand auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof in Freiberg, am Gedenkstein für die Opfer des Nationalsozialismus, eine Gedenkveranstaltung anlässlich des Tages des Holocaustgedenktages statt. Gestaltet und geleitet wurde die Veranstaltung vom gesellschaftswissenschaftlichen Profil der Klassenstufe 10 unserer Schule.

Die Gedenkfeier wurde von Georg Schmidt eröffnet. In seinen einleitenden Worten machte er die Bedeutung des 27. Januars deutlich – eines Tages, der an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz erinnert und zum Mahnen und Erinnern verpflichtet. Im Anschluss erklang eine trauervolle Musik, die für eine stille und nachdenkliche Atmosphäre sorgte.

Darauf folgten drei literarische Beiträge aus Epik und Lyrik, vorgetragen von Leonie Eppendorfer, Amy Beyer und Frederik Potempa. Die ausgewählten Gedichte erinnerten an die Vielzahl der Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes: an Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, politische Gegner, Menschen mit Behinderungen, Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter, Opfer von Rassismus sowie an die unzähligen Soldaten, die ihr Leben verloren. Besonders eindringlich blieb dabei der Gedanke: „Wir müssen verhindern, dass so etwas wieder passiert.“

Im weiteren Verlauf übergab Georg Schmidt das Wort an den Bürgermeister der Stadt Freiberg, Martin Seltmann, der in seiner Rede die Bedeutung des Erinnerns für die heutige Gesellschaft hervorhob und insbesondere die Verantwortung der jungen Generation betonte.

Anschließend erfolgte die Blumenniederlegung am Gedenkstein, begleitet von einer Schweigeminute, in der der Opfer des Nationalsozialismus in Stille gedacht wurde. Vor dem Ende der Veranstaltung trug Sophia Kiontke das Totengedenken vor, ehe Georg Schmidt mit treffenden Abschlussworten die Gedenkveranstaltung beendete.

An der Veranstaltung nahmen neben Bürgermeister Martin Seltmann und unserem gesellschaftswissenschaftlichen Profil unter anderem Philipp Preißler, weitere Vertreter der Kommunalpolitik, Bildungsreferent Carsten Riedel vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. sowie ein Geschichtskurs der Klassenstufe 11 teil.

Zum Abschluss entstand ein gemeinsames Gruppenfoto unter der Überschrift
#WEREMEMBER, das symbolisch für das gemeinsame Erinnern und das klare Bekenntnis gegen das Vergessen steht.

Artikel: Niklas May                                                               Fotos: Noureddin Othman

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