PRÄVENTION 2018 2019

 

     Schulkonzeption: Gesundheitsförderung und 

                            Suchtprävention

         2019 / 2020

 

1 Vorüberlegungen

 

Gesundheit besteht aus der Balance zwischen den inneren körperlichen und psychischen Bedingungen (Veranlagung, Temperament, Anforderungen des Körpers, psychische Bedürfnisse, Selbstkonzept) und den äußeren Lebensbedingungen  der sozialen und natürlichen Umwelt ( Familie, Freundschaften, schulische Situation, Wohnumwelt). Dieses Zusammenspiel wird auch in der Schule beeinflusst , was die Notwendigkeit von Präventionsarbeit im Bereich des Suchtverhaltens unterstreicht.

 

2 Ziele       


Probleme, die zu dieser Thematik gehören, nicht entstehen zu lassen !!! 

 

-          Schaffung eines möglichst gewaltfreien Schulklimas

-          Vermittlung von Lösungsmöglichkeiten in Konfliktsituationen

-          Gefährdungen von Schülern möglichst frühzeitig erkennen

-          Sensibilisierung für die Wahrnehmung von Manipulationen

-          kritischer Umgang auch mit legalen Suchtmitteln

-          Aktionismus vermeiden       Soziale Kompetenzen entwickeln!

                                                 Selbstbewusst, aber höflich auftreten!

                                                  Einfühlungsvermögen haben!

                            

   =  FRÜHZEITIGE  und  ALTERSSPEZIFISCHE  PRÄVENTION 

3 Gesetzliche Grundlagen

 

Betäubungsmittelgesetz  § 29, 30, 30a und 30b

Hausordnung  des Geschwister – Scholl – Gymnasiums 

Schulgesetz

UN- Kinderrechtskonvention

Bundeskinderschutzgesetz §4

Verwaltungsvorschrift des SMK zur Suchtprävention

 

 

 

4 Präventive Arbeit 

- Sport und Fitness (5 – 12), z.B. auf Klassenfahrten, Erwärmung zur

   Unfallverhütung bei Sport betonen, Fitness und gesunde Ernährung

- Nutzung des Materials der BZgA zur Suchtprävention

- Schule gegen Rassismus, Schule mit Courage

- Abbau von Gewaltpotential durch verschiedene sportliche Übungen

 (Entspannungsübungen ( Sp und IQ  5/6)

- Gespräche über Sozialverhalten ( z.B. D, En, Gk …)

-  Gespräche in der Vorbereitung von Klassen- oder Bildungsfahrten zum

   Umgang mit Suchtmitteln: Vorbereitung von Klassenfahrten; im

   Zusammenhang mit dem Schüleraustausch

- Nepallauf  September 2019

- Skilager Klassenstufe 7 und andere sportliche Veranstaltungen der Klassen,

   z.B. Bowling , Besuch der Schwimmhalle

- Verkehrssicherheitstraining Klasse 5 ADAC      

- Belehrungen, z.B. Thema Vorbeugung von Erkältungskrankheiten

- Elternseminar : „Wie umarmt man einen Kaktus“?  als Angebot Eltern

  Klassenstufen 6 –  9

- Teilnahme am Projekt: „Be smart-dont start.“  einzelner Klassen                       

- Patenschaften in den Klassenstufen 5 und 6  

                        durch Schüler der Klassenstufe 7 und 8                

Schwerpunkte der Präventionsarbeit:

Klassen 5  "Teambildung"  =  z.B. gemeinsamer Teamtag

Klassen 6  "Orientierung"  = z.B. "Cybermobbing " Medienbildung

Klassenstufe 7/ 8  "Suchtprävention" =z.B. "Out" Klassenzimmertheater

                                                              oder   "Live-Hacking Roadshow

Klassenstufe 9  "Bewerbung"  = z.B. Bewerbertraining

Klassenstufe 10 "Lebenskompetenz" = z.B. Workshop

Klassenstufen 11/12  "Stressbewältigung"

 

  

 

            Partner

Aktion Jugendschutz Sachsen e.V.

ADAC

Deutscher Kinderschutzbund, Regionalstelle Freiberg e.V.

Eltern und Lehrer

Fachstelle für Suchtprävention im Direktionsbezirk Chemnitz

Jugendamt Landratsamt Mittelsachsen

Kinder- und Jugendkontaktbüro Beethovenstr.

Krankenkassen (z.B. AOK), Unfallkasse Sachsen

Polizeidirektion Chemnitz

Sächsischer Verband für Jugendarbeit und Jugendweihe e.V.

Suchtberatungsstelle der Diakonie

Verbraucherzentrale Sachsen

 

Ziel:  Durch eine gute Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule in Problemsituationen so schnell wie möglich reagieren bzw. helfen zu können!!!