TU Bergakademie Freiberg

Die Zusammenarbeit mit der Universität erstreckt sich auf sehr viele Bereiche. Wir sind stolz behaupten zu können, dass v.a. in den letzten Jahren diese Verflechtung stark zugenommen hat. Wenn unsere Schüler die Schule mit dem Abitur verlassen, hat fast jeder schon einmal mit der Uni zu tun gehabt. Und wer daran Gefallen hat, kann gezielt Kurse wählen, bei denen diese Zusammenarbeit noch intensiviert wird.

Der 08.10.2015 - eine ganze Schule zu Besuch an der TUBAF

Alle Informationen zum Uni-Projekttag gibt es hier...

Sieger bei Schülerwettbewerb der TUBAF - 2013

Die Schüler Alexander Schröder (11. Klasse Geschwister-Scholl-Gymnasium Freiberg), Tom Götze (8. Klasse Gymnasium Zschopau) und Felix Gallenmüller (11. Klasse Geschwister-Scholl-Gymnasium Freiberg) mit ihren Pappstrukturen vor dem Fallwerk im Haus Metallkunde. Foto: TU Bergakademie Freiberg

1000. Besucher im Schülerlabor

Noreen Zönnchen (8/6) ist die 1000. Besucherin des Schülerlabors der TU-Freiberg. Foto: I.Pezold

 

Am 30.03.2009 war es soweit. Das Schülerlabor der TU Freiberg konnte endlich seinen 1000. Besucher begrüßen. Die dritte Gruppe des naturwissenschaftlichen Profils war gerade zum 1.Praktikum angerückt, als Laborleiterin Frau Wolf die 1000.Besucherin kürte. Es war Noreen Zönnchen aus der Klasse 8/6. Diese konnte sich über eine moderne Unitasche (so wie sie Ersemestler bekommen), einen Büchergutschein und plötzlichen Pressetrubel freuen. Alle anderen Schüler bekamen auch ein kleines Geschenk - einen Schlüsselanhänger der TU.

Schülerlabor "science meets school"

Logo

 

Die Idee für ein Schülerlabor in Freiberg wurde im November 2004 geboren. Damals trafen sich Wissenschaftler, Lehrer und Förderer zu einem Workshop. Sowohl die Initiative "Lernort Labor" als auch die "Robert Bosch Stiftung" wurden als Förder gewonnen. So konnte mit den genehmigten Fördermitteln und Eigenmitteln der TU mit dem Aufbau begonnen werden. Besonders stark engagierte sich hier das Institut für Werkstofftechnik.

Die ersten Versuche wurden im Rahmen einer Diplomarbeit erstellt und durchgeführt. Schüler der achten Klasse unseres Gymnasiums waren damals auch die ersten "Versuchskaninchen". Doch keine Angst alle haben den Testlauf wohl behütet überstanden.

Damit war eine enge Verbindung zum Schülerlabor gegeben. Unsere Schüler kommen regelmäßig ins Labor. Lehrplanmäßig haben alle naturwissenschaftlichen Profilgruppen der Klasse 8 einen ganzen Lernbereich hier durchzuführen. Schüler der Klasse 11, welche den Wahlgrundkurs "Silizium und Werkstoffwissenschaften" gewählt haben werden ebenfalls intensiv das Labor nutzen.

  
Wir sind stolz darauf, dass unsere Schule mit einer Lehrkraft das Schülerlabor unterstützen kann. Frau A.Wolf, Fachlehrerin für Biologie und Chemie, ist nun mit einer halben Stelle als Koordinatorin des Schülerlabors tätig. Diese Abordnung intensiviert die Zusammenarbeit mit den regionalen Schulen und stärkt die pädagogische und didaktische Ausrichtung der Initiative.

Robby Krumbiegel (2007/08 - Wahlgrundkurs Werkstoffwissenschaften) bei der Wärmebehandlung von Stahl

Unterstützung der Wahlgrundkurse

Seit Jahren werden unsere beiden Wahlgrundkurse in der SEK 2 von der TU Bergakademie unterstützt.

Mit Beginn des Schuljahres 2008/09 - und damit mit Beginn der neuen Oberstufenverordnung - wurden die Kurse allerdings neu konzipiert. Sowohl der Kurs "Biotechnologie", als auch der Kurs "Silizium und Werkstoffwissenschaften" müssen nun über eine Zeitspanne von zwei Jahren belegt werden. Folgende Bereiche der TU haben nicht nur bei der Erarbeitung der Lehrpläne mitgewirkt sondern werden auch die Durchführung unterstützen.

Biotechnologie

  • Institut für Technische Chemie (Prof. M. Bertau)
  • Institut für Biowissenschaften (Prof. M. Schlömann)

Silizium und Werkstoffwissenschaften

  • Fakultät für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie (Prof. H. Biermann)
  • Institut für Glas, Keramik und Baustofftechnik (Prof. C. Aneziris, Prof. H. Hessenkemper, Prof. T. Bier)

Ganz besonderer Dank gilt auch den Organisatoren im Hintergrund, die einen reibungslosen Ablauf unserer TU-Besuche ermöglichen. Stellvertretend sei Frau Häußler vom IGKB genannt.